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Budaer Burg & Várkert Bazár

Hoch über der Donau thront die Budaer Burg, die seit Jahrhunderten die Silhouette der Stadt prägt. Der Bau begann im 14. Jahrhundert unter König Ludwig dem Großen. Während der osmanischen Besatzung wurde die Burg schwer beschädigt und später unter habsburgischer Herrschaft im Barockstil wiederaufgebaut. Ihre heutige Form verdankt sie umfassenden Umbauten im späten 18. Jahrhundert unter Maria Theresia. Der letzte offizielle Bewohner war nicht ein Monarch, sondern Reichsverweser Miklós Horthy zwischen den Weltkriegen.

Heute beherbergt der Burgpalast drei bedeutende Kulturinstitutionen:

  • die Nationalbibliothek Széchényi, Ungarns größte Bibliothek,
  • die Ungarische Nationalgalerie, die ungarische Kunst vom Mittelalter bis heute zeigt,
  • und das Budapester Geschichtsmuseum, das die Vergangenheit der Hauptstadt beleuchtet.

1987 erklärte die UNESCO das gesamte Burgviertel aufgrund seiner historischen und architektonischen Bedeutung zum Weltkulturerbe.

Entlang der Donau liegt auch der prächtige Várkert Bazár, entworfen von Miklós Ybl und zwischen 1875 und 1883 erbaut. Der neorenaissancezeitliche Komplex wurde 2014 vollständig restauriert und dient heute als Kultur- und Veranstaltungsort mit direktem Zugang zur Burg.